Wahl-Schlappe für Althaus und die CDU – “Gestaltungsauftrag” und Große Koalition?

Wenn es für eine Wahl-Katastrophe eine politische Umschreibung zu finden gilt so kann man in diesen Tagen mehr von der CDU in Thüringen in Sachen Wortakrobatik lernen, als von deren politischen Qualitäten in Bezug auf eine nachhaltig erfolgreiche Regierungsgestaltung auf Landespolitischer Ebene.

Große Koalition in Thüringen

Während Dieter Althaus, der bisherige Ministerpäsident des Bundeslandes Thüringen und  fährlässiger Töter [LINK] einer amerikanischen Ski-Fahrering mit tschechischer Herkunft, seine politische Niederlage, und den dezenten Hinweis der thüringerischen Landesbevölkerung auf einen sofortigen Abzug aus dem politschem Geschäft, nicht Wahr haben will, entwickeln die Strategen des CDU Krisenmanagement neue Strategien zur Vertuschung der Wahlniederlage.

Die CDU in Thüringen definiert den Stimmenverlust nicht mit dem Wort “Niederlage“, sondern gehen direkt zu einem “Gestalltungsauftrag” über, welcher, medienwirksam in Szene gesetzt, die neue politische Richtung des Thüringer Landtages klarstellt. ZIEL: Große Koalition in Thüringen!

CDU sieht Niederlage als Gestalltungsauftrag

Aufgrund seines durch die Skifahrerin mitverschuldeten Unfalls während seines Urlaubsaufenthaltes im Thüringer Wald auf der österreicherischen Riesneralm, könnte die Entscheidung von Dieter Althaus, nicht den Rücktritt einzureichen, entschuldigen, doch wie kommt die CDU Parteispitze in Thüringen zu dem Schluss, Herrn Althaus zu feiern, als wäre er der Wahlsieger während der Landtagswahl 2009 in Thüringen, wie der MDR auf seiner Website verkündet? [LINK]

Herrscht keinerlei Besorgnis in den Reihen der CDU, dass sich immerhin fast 12 Prozent der Thüringer Bürger entschlossen haben, Dieter Althaus und die Partei CDU klar abzustrafen, indem einfach eine andere Partei gewählt wurde und ein klarer Linksrück im “Grünen Herzen Deutschlands” stattfand?

Das Ergebnis eine zukünftigen “Großen Koalition” in Thüringen

Von Realitätsverlust und Schizophrenie zu sprechen schein allerdings noch verfrüht, allerdings könnte die geplante “Große Koalition”, sollte sie eine ähnliche Stillstandspolitik wie auf Bundesebene führen dazu beitragen, das eine weitere Abstrafung bei der nächsten Bundestagswahl auch dem rechten politischem Lager zupielt, und die Zugewinne, welche die NPD auf thrüringerischer politischer Ebene in diesm Jahr erfolgreich umsetzen konnte zu einer völlig neuen politischen Konstellation führen. Auch wenn dieser Fakt in den Medien und der Berichterstattung klar herabgespielt wird, bzw gänzlich verschwiegen…

… ich persönlich sehe die NPD bei einen weiterem Imagegewinn wie in diesem Jahr klar über der 5 Prozenthürde und somit im zweiten Landtag der Bimdesrepublik Deutschland. Augenscheinlich benötigen auch die momentan aktiven Parteien ein ideoligisiertes Feindbild, um eine kompetente Politik auf Landesebene durchzuführen.

In diesem Sinne gratuliere ich der NPD schon im Jahr 2009 für den Einzug in den Landtag bei der Landtagswahl 2014 und danke allen demokratischen Parteien, welche dies zulassen werden, nur um sich Ihren politischen Posten zu erhalten und weiterhin die politische Ebene nutzen um persönliche Vorteile aus der ihnen vom Volke zugedachten Position zu ziehen!